Vero KAa 

Freie Autorin


Vero KAa´s Blog / Projekte

 

Quelle: Fb, unbekannt

 

 

 

 

 

 


#Autoren_Netzwerk Callenge  14.08.2019

©Vero KAa

Meine Geschichte nach den Vorgabewörtern:

 Schweiz, Edding, grün, Gummilatschen, Melancholie.

   Maras Cousine Pia wohnt in der Schweiz. Mara am Bodensee. Sie plante oft einen Besuch bei Pia. Der Liebe wegen, er hieß Frank, verschob sie die Reise laufend. Seit vier Tagen glänzte diese Liebe durch Abwesenheit.

»Eine zwingende Geschäftsreise«, das Übliche. Mara vermutete, dieser Satz war seit Monaten gelogen. Kurzentschlossen rief sie Franks Sekretärin Ulla an. Ulla klärte Mara auf.

Mara brauchte Ablenkung. Schäumend vor Wut, holte sie erst mal ihr neu bestelltes Auto beim Händler ab. Wieder daheim spürte sie nur noch Zorn.

»Frank, du bist ein notorischer Fremdgänger!« Schrie sie. Voller Wut schmiss sie seine schmutzige Wäsche in einen Karton. Mit einem grünen Edding in fetten, großen Buchstaben schrieb sie den Satz,

Wer mit Frank ins Bett steigt, darf auch seine Wäsche waschen und ihn behalten. Er ist sowieso ein Auslaufmodell‹.

Auf einen Notizzettel schrieb sie die Anschrift ›der angeblichen Geschäftsreise.‹ »Für wie blöd hält er mich«, rief sie wütend durch die Wohnung und bestellte ein Taxi. Dem Fahrer drückte sie den Karton samt Notiz in die Hände und sagte: Bitte hier anliefern, ich zahle im Voraus«.

Der Taxifahrer lass die grünen Worte auf dem Karton ...

»Wow, zwanzig Euro«, kam prompt seine Antwort. »Das ist es mir wert!« Mara zahlte, holte tief Luft und schritt Richtung Haustür. »Ich fahre seit zwanzig Jahren Taxi, derartiges habe ich bisher noch nicht erlebt«, hörte Mara ihn brummeln. ›Ja, es gibt für alles im Leben das erste Mal‹, dachte sie.

Ihre Reisetasche war flink gepackt. Mara hatte für Frank eine Ansage an die Küchentür geklebt. ›Ich bin für eine Woche weg. Wenn ich zurückkomme, bist du ausgezogen! Denk daran, es ist meine Wohnung!‹ Sie schnappte ihre Tasche, haute die Tür hinter sich zu und lief zu ihrem Wagen.

Flink gab sie Pias Wohnort ins Navi ein, schaltete das Radio an und fuhr los. »Heute ist Tag der Melancholie«, sprach die Moderatorin. Die alte Ballade DU von Peter Maffay erklang.

               

»Nein, bitte nicht diese Schnulze«, schimpfte Mara und steuerte sofort den ersten Parkplatz an. Sie schaltete den Motor ab, stiegt aus, atmete tief durch und zwang sich zur Ruhe. Frank, pochte ihr Gehirn. Er ist ein Maffay Fan. »Ich muss ihn vergessen«, befahl sie sich und schaute dabei auf ihre Füße. »Oh nein, ich bin in den Gummilatschen unterwegs«. Sie stieß einen Schrei aus ... durchstöberte ihre Tasche, keine Schuhe zu finden. In Rage hatte sie diese im Flur stehen gelassen. Mara stieg in ihr Auto und rief: »Pia, dein Besuch ist unterwegs, allerdings in den Flip-Flops«. Lachend, mit Tränen in den Augen, setzte sie ihre Reise fort. 


 #Autoren_Netzwerk Challenge  07.08.2019     © Vero KAa  

Brombeerstrauch, Spülbürste, Heizdecke, Oberschenkelknochen, Parmesan.

»Omi, fahren wir heute Brombeeren pflücken?« »Ja.« »Gleich?« »Okay, gleich.«

 Mit dem Auto fuhren Nico und ich in den Wald. »Omi schau, ein fetter Brombeerstrauch, nee eine ganze Kette. Stopp!«, rief er. Wir stiegen aus. Er begutachtete die Sträucher: »Omi, ich pflücke nicht, es ist stachelig. Ich warte im Auto«.  

»He, es war deine Idee«, erinnerte ich. »Schaltest du mir bitte das Radio an«. Bequem lümmelte er im Autositz. Der Sound drang bis nach draußen.

Ich pflückte die Beeren. Trat dabei in einen Tümpel. Verlor das Gleichgewicht und Schwupp lag ich im Gestrüpp. Unter mir alles glitschig und klebrig. »Nico, Nico«, schrie ich. Der Sound übertrumpfte mein Geschrei.

 Ich erhob mich in eine Sitzposition. Saß da, wie Dornröschen im Dornenbusch. Mein helfender Prinz er war nicht in Sicht. Er saß im Auto. Meine Gliedmaßen, waren wie ein Wunder, in Ordnung. Mühselig stieg ich aus dem Gestrüpp. Dreckig vom Schlamm, verziert von Brombeeren stampfte ich zum Auto. Streifte meine verschmutzten Stiefel im Gras ab. Mit verkratzen Händen und klebrig von den Beeren, öffnete ich die Autotür.  

Mein Prinz schoss in die Höhe: »Omi, du bist fertig? Oh, wie siehst du aus?«

Ein hilfloses Grinsen huschte über sein Gesicht. »Ich habe die Sträucher geknutscht.«  Ich war sauer. Stieg ins Auto und fuhr kommentarlos heim.

Zuhause huschte ich unter die Dusche. In den Bademantel gehüllt rief ich. »Nico, wo bist du?«, »In der Waschküche. Fertig«, schrie er. Stolz wie Oskar präsentierte er mir, meine frisch geputzten Stiefel. »Omi schau, ich habe deine Stiefel sie mit dieser Bürste gereinigt.« »Wow, mit meiner Spülbürste?« Staunte ich. Er nickte. ›Meine Schusseligkeit‹ Sie lag auf der Waschmaschine. Ich hatte sie vergessen.

Mir fröstelte. Nico bemerkte es. »Omi, frierst du? Brauchst du deine Heizdecke?« »Nein, mir geht es gut« Ich setzte mich aufs Sofa. Opa kam. Als er uns sah, fragte er: »Gibt es keine Brombeeren?« »Viele Opi. Aber nicht für uns.« Nico deutete mit dem Finger auf mich. Aufgeregt schilderte er seinem Opi mein Dornen Drama. Dass er, im Auto saß, ließ er weg. »Keinen gebrochenen Oberschenkelknochen? Kaum zu glauben.« »Nein.« Antworte ich vom Sofa.

»Nico, Opa kocht Pasta mit Tomatensoße.« »Ja Opi danke, ohne Parmesan Käse.« Nico kuschelte sich zu mir aufs Sofa und flüsterte: »Omi, ich habe dich ganz tolle lieb

Meine Projekte: 2019 /2020

Herbst 2019

Geparktes Kind 

Ich hatte nie eine Mutter Herbst 2019


 


Erzählung  "Zwei Kofferträger nach Shanghai"

Ende 2019


 


 45.zig Jahre Fliesen  

Frühjahr 2020

 

 



 


 DOC, ich lebe noch. 

Frühjahr 2020


 


2. Teil Rudi der Wäscheknopf.  2019